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Montag, 7. März 2016

NEW SONGS Vol. 117: MY CRUEL GORO / Lost E + THE BLOOD ARM - What Kind of Animal R U? + HELLBIRDS / Back From Black + THE KILLS / Doing it to Death


MY CRUEL GORO / Lost E

Attacke! So könnte man das Motto des Trios MY CRUEL GORO, das seine Zelte wechselweise in Italien und Island aufschlägt, aber aus Italien stammt, kurz zusammenfassen.

Zumindest bei der neuen Single "Lost E" gehen die Herren Andrea Maraschi (Vocals, Gitarre), Andrea Marcellini (Bass) und Tommaso Adanti (Schlagzeug) kompromisslos zur Sache: Laut, explosiv, knackiger Rhythmus, dreckige Gitarren und ungehobelte Vocals.

Das ist OldschoolRock, der an Nirvana, aber auch Ash und The Strokes in ihrer Blütezeit erinnert, aber das schmeckt!




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THE BLOOD ARM - What Kind of Animal R U?

Bei meinem besten Konzertabend im vergangenen Jahr (Review) durfte ich THE BLOOD ARM mit dem charismatischen Bühnenderwisch Nathaniel Fregoso als Frontman live erleben.

Das Highlight des Auftritts der Band, die ursprünglich aus L. A. stammt und nun aber schon seit 4 Jahren in Berlin residiert, war der bis dato unveröffentlichte Song "What kind of Animal R U?" Dieses Manko ist behoben, denn nun gibt es die Nummer taufrisch als erste Single für das gerade erschienene Album "Sex, Rock & Roll, Literature!". Ausnahmsweise singt nicht Fregoso, sondern die gestrenge Cleopatra des Rock 'n' Roll, Dyan Valdes.

Die Frage, welches possierliche Tierchen ich bin, wollte ich ja damals noch geklärt wissen und deshalb habe ich nun so einen unsäglichen Online-Test durchgeführt. Das Ergebnis ist, ich bin ein Tiger. Kann ich mit leben, denn Streifen machen schlank ;-)




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HELLBIRDS / Back From Black

Leider gibt es den Song "Back from Black" noch nirgendwo offiziell zum Download, aber als ich die Mail der HELLBIRDS aus Brooklyn bekam und mir den besagten Song anhörte, war ich direkt Feuer und Flamme und nahm auch postwendend Kontakt mit der Band auf.

Das Trio um Jasno Swarez (Vocals, Songwriting, Gitarre), Abdon (Schlagzeug) und nElko (Vocals, Bass) hat bisher nur ein MashUp-Album veröffentlicht, auf dem es die beiden Meisterstücke der Popmusik, "Pet Sounds" von The Beach Boys und "Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band" von The Beatles miteinander verschmilzt. Das Werk nennt sich folgerichtig "Pet Peppers" und kann nach Angabe einer Mailadresse kostenlos auf der Seite der Band heruntergeladen werden. Durchaus empfehlenswert, obwohl die einzelnen rearrangierten Songs in der Qualität unterschiedliches Niveau aufweisen. Mir am besten gefallen: "Lucy be nice", "Don't get better", "God only lonely hearts reprise" und "A day in these Times".

Aber dieses Rockexperiment ist Geschichte, denn jetzt bastelt die Band gerade an ihrem ersten Album und das Video zu "Back from Black" gibt einen ersten Vorgeschmack darauf, wie es klingen wird: cool, groovy und verdammt catchy! Love it!

Das Ö bleibt am Ball und sobald es weiteres Material der Hellbirds gibt, werdet ihr es auf diesem Blog natürlich sofort erfahren.




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THE KILLS / Doing it to Death

Voraussichtlich Anfang Juni erscheint das fünfte Album von THE KILLS. Es wird den Namen "Ash & Ice" tragen und endlich die schier endlose Wartezeit von 5 Jahren auf ein neues Lebenszeichen beenden.

Die lange Zeit bis zur Veröffentlichung eines neuen Albums kommt nicht von ungefähr, sondern liegt auch darin begründet, dass Jamie Hinces mehrfach an der Hand operiert wurde und anschließend lernen musste mit den geschädigten Fingern Gitarre zu spielen.

Die erste Single "Doing it to Death" klingt zwar etwas verhaltener als üblich, hat aber trotzdem alle Merkmale, die man an The Kills-Songs für gewöhnlich schätzt und liebt: Dirty Riffs, fette Hooks und natürlich Alison Mosshart hingebungsvolle Rockröhre. In Sachen Songwriting darf man Jamie Hinces sogar bescheinigen, dass "Doing it to Death" mit zum Spannendsten gehört, was die Band bisher veröffentlicht hat. Es scheint so, als hätte sich das lange Warten gelohnt!




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